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Wer fit und gesund bleiben will geht angeln

angelsportWer sich für das Angeln als Hobby entscheidet, der bekommt nicht nur ein ganz besonderes Hobby, sondern auch ein Naturerlebnis der speziellen Art geboten. Mit anderen Hobbys lässt sich das Naturerlebnis des Angelns nicht vergleichen, denn es geht nicht nur darum fette Beute zu machen, sondern auch um den fairen Umgang mit dem Tier.

Dabei ist das Angeln kein Hobby für Jedermann, denn der Weg zum Wasser und zur Erlaubnis zum Angeln ist lang. Auch das passende Angelzubehör, welches man in einem Angelshop kaufen kann, ist mit hohen Kosten verbunden, was das Hobby Angeln zum echten Kostenfaktor macht. Dennoch fragen sich viele, was Angeln eigentlich mit Sport zu tun hat, schließlich stellt man sich im Allgemeinen lediglich einen im Stuhl sitzenden, wartenden Angler vor. Dass es auch anders geht, zeigen besondere Unterkategorien im Angelsport.

Brandungsfischen – echter Angelsport

Wer sich zum Beispiel für das Brandungsfischen entscheidet, wird relativ schwere Gewichte von 100 bis 250 Gramm zu tun haben. Die Köder müssen über 100 Meter weit geworfen werden, so dass einiges an Muskelkraft aufgebracht werden muss, um hier einen Köder ins Wasser zu lassen. Schließlich schwimmen die dicken Fische weiter draußen im freien Meer rum.

Fliegenfischen – aktiver Angelsport

Auch das Fliegenfischen wird zum aktiven Angelsport gezählt – wenn nicht sogar zum aktivsten überhaupt. Hier geht es zunächst darum, einen Zielfisch auszumachen. Dann braucht man eine spezielle Fliegenrute und eine passende Fliegenrolle sowie eine Fliegenschnur aus dem Angelshop, um den Köder mit diesen Hilfsmitteln zu präsentieren. Typische Zielfische für das Fliegenangeln sind übrigens Forellen oder Äschen, die meistens in klaren und entlegenen Bergflüssen bzw. im klaren Bachwasser vorkommen.

Zusätzliche Gewichte für das Auswerfen des Köders werden beim Fliegenfischen nicht benötigt. Allein die Fliegenschnur muss als Wurfgewicht ausreichen. Hier sind spezielle Wurftechniken nötig, um die unbeschwerten Fliegen auf Distanz zu bringen. Nymphen, Streamer, Trocken- und Nassfliege werden häufig als Köder genutzt, der die natürliche Nahrung der Fische imitieren soll – daher kommt auch der Name „Fliegenfischen“. Die Fliegen sind zwischen 0,6 bis drei Zentimeter groß und entstehen aus Federn, Tierhaaren oder künstlichen Materialien. Die Streamer können dagegen eine Größe bis zu 20 Zentimeter erreichen und sollen kleine Fische nachahmen.

Das Spinnfischen im Kurzüberblick

Auch das Spinnfischen zählt zum aktiven Angelsport. Vorwiegend Kunstköder, wie der Blinker, der Wobbler, die Weichplastikköder oder Spinner werden dabei eingesetzt. Werden die Köder wieder eingeholt, geben diese Vibrationen und optische Reize ab, was wiederum dazu führt, dass Raubfische zum Anbeißen verleitet werden. Das Spinnfischen kann sowohl vom Boot als auch vom Ufer aus erfolgen. Allerdings muss der Köder hier stets richtig geführt werden.

Aktiv wird das Spinnfischen auch deshalb, weil die Angler nicht lange an einem Platz verharren, sondern das Wasser gezielt nach beißwilligen Fischen absuchen. Hier ist viel Bewegung gefragt und ein aktives handeln, was u.a. sehr anspruchsvoll sein kann, da man meistens über eine längere Zeit unterwegs ist.

Weitere Angelmethoden im Überblick

Darüber hinaus finden sich viele weitere Angelmethoden, die angewendet werden können. Zu ihnen zählen unter anderem das

• Drop-Shot-Angeln
• Feederfischen
• Stippfischen
• Hegenefischen
• Meeresfischen
• Schleppfischen
• Hochseeangeln

Beim Stippfischen etwa wird eine Rute ohne Rolle aus dem Angelshop verwendet. Die Schnur wird direkt an der Spitze befestigt und sollte nicht länger als die Rute sein. Die Ruten haben üblicherweise Längen zwischen drei und 16,5 Metern. Vorwiegend werden Weißfische mit dieser Methode gefangen.

Das Hegenefischen hat seinen Namen von der gleichnamigen Schnur erhalten. Von dieser gehen seitlich bis zu fünf kurze, in der Höhe versetzte Schnüre ab. Die Seitenarme werden genutzt, um Nymphen daran zu befestigen und am Ende der Hegene gibt es einen weiteren Köder oder ein Senkblei.

Wer sich für das Nachtangeln zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang entscheidet, macht vor allem Jagd auf nachtaktive Fischarten, darunter etwa Aal, Karpfen, Waller, Zander und Quappe. Beim Nachtangeln werden in der Regel elektronische Bissanzeiger oder Elektro- und Knicklichtposen aus dem Angelshop eingesetzt. Ebenso sind Aalglocke und Stirnlampe ein Muss bei der Ausrüstung für Nachtangler. Grund für das nächtliche Angeln ist die Beute: Die fällt nämlich bei diesen Fischarten zwischen Sonnenunter- und -aufgang meist größer aus.

Fazit zum Angelsport

Der Angelsport kann durch die von uns hier vorgestellten Unterkategorien als aktiver Sport angesehen werden. Besonders die Arm- und Schultermuskulatur wird durch das halten und auswerfen der Angelrute beansprucht. Ein positiver Nebeneffekt ist die Zeit in der Natur mit all ihrer Herrlichkeit und der frischen Luft am Gewässer. Dennoch ist das Angeln nicht für jeden geeignet, da es wie bereits erwähnt wurde hohe Kosten mit sich bringt und ein Grundinteresse bestehen sollte.

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